Karma

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Die herum und zutiefst verwurzelte Person, in Fleisch, Blut reagiert dann in weiter Außen liegenden Schichten auf Ereignisse und muß diese als positiv oder negativ einschätzen können, weil ansonsten unsere Art nicht mehr leben würde.
Ja sicher, es ist wichtig zu erkennen was einem gut tut und was nicht. Manchmal aber ist das was einen nervt und kratzt oder auch verletzt, dennoch für etwas gut, was man im Moment nicht so erkennt.

Das was ich meinte ist, wenn mir z.B. irgendeine Nahrung nicht bekommt, oder auch ein anderer Mensch, diese als böse gesehen werden oder gar meinetwegen ausgerottet werden sollen, nur weil ich selbst Abstand nehmen muss.

Nahrung die mir nicht bekommt kann einem anderen oder auch vielen von Nutzen sein, so wie der Mensch mit dem ich selbst nicht klarkomme, anderen gut sein.

Jede Wertung sollte bei einem selbst und für sich selbst getroffen werden und keinen Einfluss nehmen dies zur Be-Wertung einer Sache und eines Menschen werden zu lassen.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Natürlich liebe @Idealist-Träumer, und wir dürfen, müssen nicht, aber dürfen es hier im Faden in Verbindung zu Ursache, Wirkung und Folgen, also der Vorstellung zum Karma setzen und betrachten. Yup, dazu ist es eben wichtig, wahrzunehmen, daraufhin zu reagieren um eben nicht immer wieder den selben, oder gleichen Fehler zu machen.
 

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Natürlich liebe @Idealist-Träumer, und wir dürfen, müssen nicht, aber dürfen es hier im Faden in Verbindung zu Ursache, Wirkung und Folgen, also der Vorstellung zum Karma setzen und betrachten. Yup, dazu ist es eben wichtig, wahrzunehmen, daraufhin zu reagieren um eben nicht immer wieder den selben, oder gleichen Fehler zu machen.
Ist es auch Karma, wenn der Mensch sich nicht mehr oder überhaupt traut Fehler zu machen? Und sind "gleiche Fehler" wirklich gleich? Oder doch nur ähnlich, die als gleich einem erscheinen, weil man deren "Botschaft" nicht zu deuten weiß oder sie mit vergangenen Fehlern nur gleichsetzt? Damit als Karma bezeichnet etwas als gegeben nimmt, weil man glaubt nichts daram ändern zu können oder nicht weiß wie?
Ich würde denken, solang der Mensch nicht selbstverantwortlich mit seinem Leben umgeht, wird es so sein, dass sich nichts ändert.
So könnte ein Mensch, welcher stets in einer bestimmten Kurve am Baum landet, gar nicht mehr sich bewegen und auch nicht versuchen einen neuen auszuprobieren. Manchmal braucht es Menschen die vielleicht dann einen Weg aufzeigen?
Und schon wieder ergibt sich mir eine andere Frage, ob es Karma ist, wennn es immer wieder Menschen gibt die solches einem anderen vermögen zu tun, oder kaum jemand sich derart einfindet? Viele Menschen fühlen sich allein gelassen, welches Karma belastet sie?
 
D

Durga Lal

Guest
Ich weiss nicht, ob man Karma für andere beurteilen kann/sollte. Wenn man Glück hat, wird man sich für sich selber darüber klar. Und ob, was einem klar wird, stimmt, kann man daran messen, ob die Schwierigkeiten, die aus dem Kama herrühren, dann zu Ende sind.
Hat man sie weiterhin, ist es entweder nicht Karma, oder man war auf der falschen Spur.
Würde ich für mich so einschätzen.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Wie du weiß, liebe @Idealist-Träumer bin ich weder Buddhist noch Hindu und auch kein Spezialist vom Karma. Das Wenige was ich hier dazu schreibe stammt aus Begegnungen mit Buddhisten, Hindu in Indien, Nepal und China.

Also …

Yup, das an den eigenen Haaren aus dem Moorziehen, mit eigenen Armen und Händen funktioniert zumeist nicht. Es bräuchte mindestens einen festeren Rand am Moor, oder Erfahrungen, dass man z.B. den Oberkörper, trotz Angst unterzugehen, flach auf das Moor legen könnte und schwimmartig sich aus dem Moor vielleicht befreien könnte. Am glücklichsten sind natürlich die Momente, wenn ein zweiter Mensch die Not wahrnimmt, zu retten weiß und es auch tut.

Selbst erlebte ich, es ist schon lange her, wie in Brasilien eine junge Frau und der Retter ertranken, da dieser unerfahren zu früh zur Ertrinkenden schwamm und ihre Todesangst und Panik ihn als Möglichkeit erkannte über Wasser zu bleiben. Beide ertranken. Es war schrecklich. Ein Rettungsschwimmer sagte mir, viel später, dass man einen panisch Ertrinkenden leider erst einmal sich erschöpfen lassen muß, ehe man diesen, für sich selbst, sicherer retten könnte.

Gleichende Fehler lassen sich minimieren. Selbe Fehler gibt es in gewisser Weise nicht. Nur eben gleichende.

Um so gleicher sie wären und sich oft wiederholten, oder einfach gleichbleibend weiter leben, darf hellhörig geworden werden. Am glücklichsten könnte es sein, wenn Freunde, die einen mitfühlend sagen würden, „Ach nein, nicht schon wieder.“, oder „Was? Immer noch das Gleiche?„ Denn „yup„, unser Selbst und Ich sind achtsam, aber nur zum Teil wirklich.

Die Wahrnehmung, alleine worden gelassen zu sein, ist aus meiner Sicht so allgemein nicht wirklich allgemein thematisierter. Zumeist sind zumindest vorangegangene Umstände von Verlust von verlorener Nähe, also kaum noch vorhandene echte Zwischenmenschlichkeit Auslöser von dieser Wahrnehmung, wenn sie dann anhalten würde und es sich keine neuen Beziehungen knüpfen lassen zu scheinen.

Das Internet, die digitalbasierenden sozialen Medien verzerren sogar diese Gemeinschaftswahrnehmung. Es wirkt, als ob man wirkliche Freunde hätte, die aber oft genug nicht da sind, wenn mal eine Hand gehalten werden, ein Kopf an die Schulter werden dürften.

Wer entdecken würde, sich verlassen und allein gelassen sei, dürfte, muß nicht, sehr sparsam mir sozialen Medien umgehen und die gewonnene Zeit unter Menschen gehen, Familie, wenn die nicht erreichbar, oder nicht existent, dann Freunde, wenn das nicht möglich sei, Vereine und Verunstaltungen aufsuchen.

Solches und vergleichbares könnte das Karma beeinflussen. Ursache, Wirkung und Folgen. Erkenntnis und zwar wo sich etwas unwohl empfundenes wiederholen und wiederholen würde, oder sich nicht vom Fleck bewegte entspräche nur dem ersten Anfang im Karma ein Mitwirkender zu sein. Selbst Mitwirkender, trotz Rückschläge und alte Wunden zu sein, es immer und immer wieder zu versuchen könnte einen Tag zum Erlebnis reifen lassen nicht mehr im Bogen am selben Baum zu landen und eine Überraschung zu erfahren, „Frau, der alt gewohnte Baum ist aber weit weit dahinten und mein Bogenflug heute aber wunderbar.

Yup, ob Zufall oder nicht … Menschen zu begegnen, denen man traut Vertrauen zu schenken wirkt wie Sonne im Schatten.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Ich weiss nicht, ob man Karma für andere beurteilen kann/sollte. Wenn man Glück hat, wird man sich für sich selber darüber klar. Und ob, was einem klar wird, stimmt, kann man daran messen, ob die Schwierigkeiten, die aus dem Kama herrühren, dann zu Ende sind.
Hat man sie weiterhin, ist es entweder nicht Karma, oder man war auf der falschen Spur.
Würde ich für mich so einschätzen.
… Hehe, wenn einen gleichende Schwierigkeiten weiterhin beeinflussen sind es gerade daher karmische, also aus Ursache, Wirkung und Folge stammende Ereignisse.

Inwiefern die Ursachen mit einem persönlich verknüpft sind lässt sich oft nicht herausfinden. Vieles fällt einem zu. Zufall und Zufallend.

Aber man nimmt sie in diesem Zufall sehr persönlich wahr und kann dennoch versuchen, gleichende Situationen zu vermeiden. Ob es gelingt ist eine andere Frage.

Natürlich können Freunde ihren Freunden mitteilen, im Sinn wie folgend, „Na hoppla. Schon wieder widerfährt dir unwohlig gleichendes.“

Das entspräche einem Feststellen, einem Erkennen und wenn man will auch einem Beurteilen. Beurteilen entspricht ja keinem Verurteilen, sondern eher einem einschätzendem Wahrnehmen, welches nicht stimmig sein muß mit dem was da tatsächlich am Wirken ist.
 
D

Durga Lal

Guest
… Hehe, wenn einen gleichende Schwierigkeiten weiterhin beeinflussen sind es gerade daher karmische, also aus Ursache, Wirkung und Folge stammende Ereignisse.

Inwiefern die Ursachen mit einem persönlich verknüpft sind lässt sich oft nicht herausfinden. Vieles fällt einem zu. Zufall und Zufallend.
Als mir die karmischen Ursachen klar wurden (nicht gedacht, sondern erlebt), hörten die Beschwerden auf - zumindest weitestgehend.

Ich kann (und will) nicht theoretisieren. Ich kann nur aus Erfahrung erzählen. Wenn einem Zusammenhänge klar werden (erlebt, nicht erdacht), löst sich Vieles (jedenfalls bei mir).
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
^^ Das bleibt dir selbsterklärend belassen, liebe @Durga Lal, und das nicht etwas weil irgendwer, oder ich dir dies beließen, sondern weil du es erfahren hast und entsprechend auch verstehst.

Zusätzlich zum Deinigen, gibt es auch ganz andere Erfahrungen und Verstehensweisen dazu.

Da hebt das Andere das Deine nicht auf, auch wenn es vielleicht sehr verschieden auf unsere jeweiligen eigenen Erfahrungen wirkt.
 
D

Durga Lal

Guest
Sorry für meine Reaktion vorhin. Ich habe die Nacht nicht geschlafen und bin jetzt sehr müde.
… Hehe, wenn einen gleichende Schwierigkeiten weiterhin beeinflussen sind es gerade daher karmische, also aus Ursache, Wirkung und Folge stammende Ereignisse.

Inwiefern die Ursachen mit einem persönlich verknüpft sind lässt sich oft nicht herausfinden. Vieles fällt einem zu. Zufall und Zufallend.
Ja, das stimmt. Man bekommt selten Einblick, glaube ich. Mir fällt es grad ein bisserl zu. Aber Alles muss ich auch nicht wissen. Dennoch - es erklärt so vieles. Das finde ich entlastend. Und: ich war schon so Viele....... das weitet.....finde ich.....

Aber man nimmt sie in diesem Zufall sehr persönlich wahr und kann dennoch versuchen, gleichende Situationen zu vermeiden. Ob es gelingt ist eine andere Frage.

Natürlich können Freunde ihren Freunden mitteilen, im Sinn wie folgend, „Na hoppla. Schon wieder widerfährt dir unwohlig gleichendes.“[/QUOTE]

Ja, das kann man machen - kann hilfreich sein.....

Das entspräche einem Feststellen, einem Erkennen und wenn man will auch einem Beurteilen. Beurteilen entspricht ja keinem Verurteilen, sondern eher einem einschätzendem Wahrnehmen, welches nicht stimmig sein muß mit dem was da tatsächlich am Wirken ist.
Richtig. Ob es stimmig ist, kann gefühlt werden.

Ich lern grad diesbezüglich grad so viel, das macht mich ganz glücklich
:)
 

*Eva*

Well-known member
Ich habe aufmerksam eure Texte gelesen und geniere mich ein bisschen, weil ich immer nur in kurzen, dürren Sätzen schreiben kann.

Ich wünsche euch eine gute Nacht.
 

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Ich weiss nicht, ob man Karma für andere beurteilen kann/sollte.
Ich denke Karma ist nicht nur auf einzelne Menschen jeweils begrenzt, sondern es gibt meiner Meinung nach auch ein „übergeordnetes“ Karma, welches viele Menschen betrifft und aus der Geschichte der Menschheit hervorgeht.

Wie weit sind noch heut alte Ansichten aus der "Steinzeit" vertreten, als Beispiel vielleicht die Stellung von Mann und Frau?
Ist es nicht Karma, dass noch immer teilweise verbreitet, Frauen gehören an der Herd und Mann versorgt? Zum Glück löst sich dies auf.
 
D

Durga Lal

Guest
Ich hatte mir noch nie Gedanken über Karma gemacht und ich finde das Thema von @Durga Lal :) interessant, deswegen frage ich dazu viel.
Ich weiss leider nur nicht viel - nur das, was sich mir in den letzten Wochen eröffnet......
Da es für mich zu gelten scheint, gehe ich davon aus, dass es auch für andere gelten könnte (sooo besonders bin ich ja nun nicht). Aber jeder kann nur von den Erfahrungen erzählen, die er/sie selber gemacht hat.
 

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Aber jeder kann nur von den Erfahrungen erzählen, die er/sie selber gemacht hat.
Ja und das schätze ich:)

Ansonsten schreiben wir wie wir was sehen, wie wir was erfahren, tauschen uns darüber aus. Und manchmal weitet sich unser Blick auf ein Thema dadurch, manchmal auch nicht, da ist kein muss, es passiert oder nicht und beides ist völlig in Ordnung!

Wissen tu ich selbst von Vielem nicht...
 
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