Klar

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Ich mag Alle hier, genau da wo sie stehen und wer sie sind.
Ja natürlich, doch muss und kann ich nicht alles mögen was Menschen tun.

Grenzen dürfen einander geachtet werden. Wer sie nicht kennt und wem diese nicht aufgezeigt werden, wird es bald für selbstverständlich nehmen, dass Übergriffe, welche das Wohl und Sein, die Sichtweise eines oder mehrerer anderer verletzen und herunterspielen zur Normalität wird und erlaubt.

Diese Möglichkeit räume ich zumindest als Teil dieses Forum jedem ein und es obliegt jedem diese untereinander, füreinander anzuerkennen, die jeweiligen Grenzen zu wahren oder anzunehmen, sich selbst zu setzen.

Dies könnte dieses Forum von vielen anderen unterscheiden.
 

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Mir ist das mit der Erleuchtung sowas von egal - mir ist wichtig, wer mein Herz berührt.....und wessen ich berühren darf....
Mich berühren viele Dinge, nicht nur Menschen und das meist recht tief. Manches erfreut mein Herz und anderes tut weh. Das was zählt, ich bin bewegt lass mich bewegen und fühle dass es in mir lebt.

Da Manches gleichzeitig geschieht muss ich erstaml das Unschöne ausräumen...

So mag ich noch anfügen, dass selbst ein unscheinbares Blümchen vermag mein Herz zu berühren der Himmel mit seinen wundervollen Farben usvm. Und nichts davon würde sagen es wär "erleuchtet". ;)

Würde ich eine Blume als erleuchtet betrachten, könnte ich nicht wagen sie zu berühren...mich neben ihr klein, unvollkommen und minderwertig fühlen.
Und hätte ich kein offenes Herz, könnte ich Lust verspüren sie zu zertrampeln.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Klar dürfte sein, wenn der Nebel sich verzog, die Nach sich neigt. Zugleich sind sie wie alles andere Teile der Zeit und unterstreichen das was uns bewegt. Dem einen den Nebel, dem anderen die Nacht und dem nächsten den klaren lichten Tag. ;)
 

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Klar dürfte sein, wenn der Nebel sich verzog, die Nach sich neigt. Zugleich sind sie wie alles andere Teile der Zeit und unterstreichen das was uns bewegt. Dem einen den Nebel, dem anderen die Nacht und dem nächsten den klaren lichten Tag. ;)
Ich mag alles, Nebel, Nacht, klarer lichter Tag und alles andere der Zeit entsprechend. Würde ich mich nur für eines entscheiden was mich bewegte, wäre ich die meiste Zeit nicht wirklich am Leben.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Verallgemeinerungen und Zusammenfassungen haben ihre Vorteile und diese oft dabei wenn ein Überblick angestrebt wird.

Die Suche nach universellem, wie z.B. dabei inwiefern an ägyptischen Tiergottheiten irgend ein universeller Bezug zu in Schamanismen erfahrbaren Krafttieren auffindbar sei würde ein Esoteriker vielleicht mit geneigt „ja, möglich … da ja alles zusammenhängt“ beantworten.

Im gelebten nichtbuddhistischem Bön entwickelt sich solch eine Frage wahrscheinlich höchst selten, da dort ein Beschäftigen und Suchen nach göttlichem, nach einer bewussten Erschaffung der Welt und des eigenen Sein garnicht gesucht wird.

Vielmehr lernt der Lernende Ursache und Wirkung von Naheliegenden, von Kräften und Kraftverhältnissen, von möglichen Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten der Elemente, dem Geist und dem was traditionell als Geister bezeichnet wird.

Erst in Anfängen vom Hinduismus und sich daraus ableitenden Buddhismus suchten entsprechende Anhänger nach dem was einem selbst im Hier und Jetzt aus dem vorgeburtlichem und dem nach dem Leben wichtig sein möge. Dazu entdeckten sie das was hinter den Geistern leben soll und zwar Halbgötter, Götter und einen einzigen allmächtigen Gott.

In Europa und Amerika scheint es zeitversetzt vergleichbare ähnliche Entwicklungen gegeben zu haben. Das Erkennen von Halbgöttern, Göttern und Gott scheint eine Vorgeschichte auch dort zu haben, in denen zuvor Kräfte als Naturgeister ohne menschlich vergleichbare Persönlichkeiten das Geschehen bestimmten. Wahrscheinlich wirkte in Europa alt griechisches und nahöstliches ägyptisches und semitisches, welches zu einem Wandel von den Schamanismen zum personifizieren dieser Naturgeistwahrnehmungen führte. Zu den in Amerika in Erscheinung tretenden Gottkönigen und den Göttern der Sonne, Mond und Planeten weiß ich selbst zu wenig.

In Australien scheint es erst mit dem Eintreffen der übrigen Welt dort einen Zugang zu Halbgöttern, Göttern und Gott gegeben zu haben.

Ein Wissen, oder eine Ahnung, zur Sterblichkeit und einen weiterbestehenden Bezug zu Verstorbenen scheint noch älter als die Schamanismen zu sein. Diese alten gelebten Bezüge, zwischen unpersönlichen Naturgeistern und den Verstorbenen ist weitgehend unserem heutigen Wissen verloren gegangen.

Im Heute kaum noch lebenden nichtbuddhistischem Bön wird ein Bezug zwischen Naturgeistern, Lebenden und Verstorbenen erfahren, dessen Aktionsnabel im Brennpunkt der momentan anwesenden Elemente, Geister, dessen Kraft-, Aktionsverhältnisse und der eigenen Aufgestelltheit sich bewegen.
 
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