Liebe

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Was ist wem die Liebe?

Ist sie so etwas was versucht möglichst niemandem weh zu tun, so gut wie niemanden auszugrenzen, fast alle willkommen heißen zu können und zu wollen, so selten wie möglich aggressiv, oder zornig zu werden, bloß nicht zu werten und nie nur nicht bewerten, sondern steht’s an- und aufzunehmen?

Was wäre das, und wer wäre es, was und wer niemandem weh tut, niemanden ausgrenzt, alle willkommen heißt? Gott? Und könnten, bzw. wäre es anzuraten einem Solchen ähnlich zu werden?

Wer tief verletzt wurde weiß was Verletzungen sind, wie sie sich anfühlen und was sie aus einem machen und dieser einst tief Verletzte mag oft aus Mitgefühl und Mitempfinden stets vermeiden, dass ein zweiter und ein dritter, gar noch mehr, das erleiden müsse was man selbst damals nicht verdient hatte.

Entspräche aber solches Liebe? Eigene Verluste am Nächsten wieder heil zu machen, oder es erst garnicht zum Schaden kommen zu lassen?

Wer trotz spendender und erhaltender Liebe dennoch seine gewisse Einzigartigkeit spürt und noch dazu ein anders Verschmelzen sucht, ein Ich, sein Selbst im Wir anstrebt und zwar so, dass die eigene Einzigartigkeit sich in einer grenzenlosen Liebe auflöse, es kein Ablehnen, kein Ausgrenzen, keine Einsamkeit, kein Schmerz, kein Verlieren, keine Verletzung mehr gebe, den verstehe ich vom Herzen, aber flüstere, „so wird es nicht kommen.“

ES ist viel mehr, zugleich viel weniger, Alles und Nichts, aber nicht nur Liebe.

Was ist wem Liebe?

Mir ist Liebe und Liebefreies, oder das Gegenteil von Liebe ein und das Selbe. Würde ich nur lieb sein wollen, würde ich Liebe erreichen mögen, aber dabei das Gegenteil wecken, denn es existiert nicht nur Liebe und Liebe ist nicht die Quintessenz vom Sein.

Hat da vielleicht das christliche, das vom lieben und liebenden Gott etwas in unser Gemüt gesetzt was im Wirken garnicht so wirkt?
Hat da Bhakti, unsere menschliche Gottesliebe, ein Ziel zu etwas und jemanden erweckt, dessen Zielsetzung nicht in Richtung des tatsächlich Wirkenden führte, sondern zu einem Herzenswunsch führen möge?

ES ist wahrlich lieblich und zugleich zerstörerisch in einem, zumindest für mich.

Ich darf lieben, ich werde geliebt und ich bin zugleich streng und werde selbst auch oft nicht geschont.

ES ist grausam und zugleich wunderbar.

Was ist wem Liebe?
 
D

Durga Lal

Guest
Wir sind Inkarnierte in menschlichen Körpern.
Wir sind Menschen, auch Du, @bodhi_ , bist einer.

Die wirklich Erleuchteten, Ramakrishna, Ananda Mayi Ma - egal welcher Religion (Fahrid aus dem Islam, z. B., da gibt es auch andere) waren die Liebe in Person. Durch sie floss Liebe. Sie waren sicher im Umgang nicht einfach - aber sie verströmten Liebe, ich zähle auch Jesus dazu und einige Andere.
Was Es ist, interessiert mich im Augenblick weniger - denn ich, wie ich geartet bin von Geburt an, will lieben. Wenn Es grausam ist, interessiert es mich nicht (bzw. dieser Teil davon interessiert mich nicht).
Ich helfe, wo ich kann, wie es mir gegeben ist.
Wenn jemand Zorn, Abneigung (oer so etwas in der Art) in mir weckt, weiss ich, dass ich bei der AllLiebe noch lange nicht angekommen bin.
Ich muss nicht"lieb" sein. Ich kann auch klar sein, Grenzen setzen (und damit Orientierung bieten). Die Frage ist weniger, was ich tue oder lasse, sondern weshalb ich es tue. Die Motivation scheint mir entscheidend.
Ich bin Menschen, Würmern, Blumen, Verwesendem und Aufblühendem gleich zugeneigt, für mich hat alles das Strahlen der AllEinheit.

Ein spirituelles Wachstum, das nicht in reiner Liebe mündet, würde ich für mich ablehnen. Lieber kein Wachstum als eines, das nicht dem Lieben dient, der AllLiebe.

Kinderliebe, Mutterliebe, Tierliebe, Blumenliebe, Geschwister-, Freundes-, Gattenliebe, Gottesliebe, sexuelle Liebe, platonische, geistige, mystische - es gibt so viele Formen der Liebe...ich kenne einige davon, bei weitem nicht Alle.
Und für mich sind sie alle Abbilder der Liebe, die aus dem Herzen der AllLiebe strömt.
Für mich gibt es nur eine Liebe - mit unzählig vielen Gesichtern.
Die Liebe der Erleuchteten spricht davon .......
weiter, als sie erzählen, kann ich nicht "schauen", weiss ich nichts.
 
D

Durga Lal

Guest
Noch etwas. Liebe bedeutet für mich, jemandem zu geben, was ihn "erhebt", mit dem Hohen, Schönen, Liebenden in sich verbindet. Lieben bedeutet für mich, dazu beizutragen, dass jemand etwas, ein wenig, glücklicher, freier, aufrechter durchs Leben gehen kann.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Wer wir sind, reinkarniert, inkarniert, erleuchtet, oder was auch immer, spürt jeder für sich selbst und dieses zählt.

Was und wer der Andere, das Gegenüber sei, entscheidet ebenfalls ein jeder aus sich selbst heraus und yup, Täuschungen darin sind menschlich und zwar offenbar bei jedem Mensch, egal ob er reinkarniert, inkarniert, erleuchtet sei, oder nicht. Selbsterklärend trifft dies auch auf mich zu. Was denn sonst auch?

Was nun wer als Liebe empfindet, versteht, lebt, anstrebt und für andere und sich fördert, rankt sich da heraus was einjeder zu sich selbst empfindet und versteht, was er sei.

Einerseits sucht er sich dazu Vorbilder, entsprechende Realisierte, die zu einem selbst zu passen scheinen. Andererseits nehmen andere, gezielt, absichtlich, aber auch ohne Absicht, schlicht mit deren Existenz und deren Kennenlernen, Einfluß auf uns, so wir für sie offen wären, was ja nicht sein muß.

Selbst bemühe ich mich nicht den anderen mit dem Meinigen zu korrigieren, sondern bin wie du, schlicht existent und wir begegnen momentan einander mit Hilfe von Buchstaben, Wörtern, Sätzen, langen und auch kurzen Texten.

Unaufgefordertes Lehren und Meistern, Unterweisungen, yup, selbst ein Teilen des Meinigen, ein ungefragtes Fördern Erwachsener, in meinem Sinn, oder das Weitertragen von einst mir Fremden und dann von mir Auf- und Angenommenen, versuche ich meist zu vermeiden, es sei denn es ginge darum zu lehren wie man einen Tisch baue.

Daher scheint Liebe jedem etwas sehr spezielles, individuelles, intimes, aber auch sich nach Außen wendendes zu sein. Und so dürfte es auch möglichst frei leben.

Ab und an kann auch liebendes Fördern genau das Gegenteil anreichern, was man mit Herz dem Gegenüber herzlichst nahebringt. Was aber mag solches auslösen? Käme es beim anderen nicht als Liebe an und es war aber Liebe vom Liebenden, wäre dann das Gegenüber, der Nächste kein Liebender, der Liebe ein Verschlossener?

Was ist wem die Liebe?

Das Seinige ist sie und den Seinesgleichen das Ähnliche, anderen ähnelndes und auch ziemlich anderes.

Wieso? Weil wir schlicht nicht die Selben, sondern nur annähernd und auch nicht selten fast garnicht gleich sind.

Das Atman entspricht keinem Selbst, keinem Ich, keinem Überselbst, keinem Überich, es entspricht keinem einzigem Gott. Es ist Atman und keiner kann es ausreichend benennen. Es wird mit der Simulation dessen was wirkt erst zur Möglichkeit reflektiert überhaupt etwas wahrnehmen zu können. :)

Kann liebe zum Selben, zum gemeinsamen Selben führen?

Vierleicht. Vielleicht auch nicht. Das Offene daran und darin scheint freier und größer zu sein, als alles bisher Erkannte.

ES führt in jedem Fall wohin. ;)

Zumeist wirkt ES in Richtungen die doch anders sich zeigen werden, als man glaubte es irgendwie schon empfindend, erahnend, bisher erfahren gewiss gewusst zu haben.
 
D

Durga Lal

Guest
Wer wir sind, reinkarniert, inkarniert, erleuchtet, oder was auch immer, spürt jeder für sich selbst und dieses zählt.

Was und wer der Andere, das Gegenüber sei, entscheidet ebenfalls ein jeder aus sich selbst heraus und yup, Täuschungen darin sind menschlich und zwar offenbar bei jedem Mensch, egal ob er reinkarniert, inkarniert, erleuchtet sei, oder nicht. Selbsterklärend trifft dies auch auf mich zu. Was denn sonst auch?

Was nun wer als Liebe empfindet, versteht, lebt, anstrebt und für andere und sich fördert, rankt sich da heraus was einjeder zu sich selbst empfindet und versteht, was er sei.

Einerseits sucht er sich dazu Vorbilder, entsprechende Realisierte, die zu einem selbst zu passen scheinen. Andererseits nehmen andere, gezielt, absichtlich, aber auch ohne Absicht, schlicht mit deren Existenz und deren Kennenlernen, Einfluß auf uns, so wir für sie offen wären, was ja nicht sein muß.

Selbst bemühe ich mich nicht den anderen mit dem Meinigen zu korrigieren, sondern bin wie du, schlicht existent und wir begegnen momentan einander mit Hilfe von Buchstaben, Wörtern, Sätzen, langen und auch kurzen Texten.

Unaufgefordertes Lehren und Meistern, Unterweisungen, yup, selbst ein Teilen des Meinigen, ein ungefragtes Fördern Erwachsener, in meinem Sinn, oder das Weitertragen von einst mir Fremden und dann von mir Auf- und Angenommenen, versuche ich meist zu vermeiden, es sei denn es ginge darum zu lehren wie man einen Tisch baue.

Daher scheint Liebe jedem etwas sehr spezielles, individuelles, intimes, aber auch sich nach Außen wendendes zu sein. Und so dürfte es auch möglichst frei leben.

Ab und an kann auch liebendes Fördern genau das Gegenteil anreichern, was man mit Herz dem Gegenüber herzlichst nahebringt. Was aber mag solches auslösen? Käme es beim anderen nicht als Liebe an und es war aber Liebe vom Liebenden, wäre dann das Gegenüber, der Nächste kein Liebender, der Liebe ein Verschlossener?

Was ist wem die Liebe?

Das Seinige ist sie und den Seinesgleichen das Ähnliche, anderen ähnelndes und auch ziemlich anderes.

Wieso? Weil wir schlicht nicht die Selben, sondern nur annähernd und auch nicht selten fast garnicht gleich sind.

Das Atman entspricht keinem Selbst, keinem Ich, keinem Überselbst, keinem Überich, es entspricht keinem einzigem Gott. Es ist Atman und keiner kann es ausreichend benennen. Es wird mit der Simulation dessen was wirkt erst zur Möglichkeit reflektiert überhaupt etwas wahrnehmen zu können. :)

Kann liebe zum Selben, zum gemeinsamen Selben führen?

Vierleicht. Vielleicht auch nicht. Das Offene daran und darin scheint freier und größer zu sein, als alles bisher Erkannte.

ES führt in jedem Fall wohin. ;)

Zumeist wirkt ES in Richtungen die doch anders sich zeigen werden, als man glaubte es irgendwie schon empfindend, erahnend, bisher erfahren gewiss gewusst zu haben.
Boah, das verstehe ich nicht :oops::D
 

*Eva*

Well-known member
Liebe ist für mich, den andern so nehmen wie er ist, ihm auf Augenhöhe begegnen und die Hand zur Hilfe ausstrecken.
Und Selbstliebe, sie gehört für mich selbstverständlich dazu, ist, mir die Freiheit zu geben, dass ich wähle, für wen ich Liebe empfinde, und das keineswegs allumfassend tue.
Später schreibe ich weiter.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
:) Ob denn lieber über moderne Esoterik als zur Liebe geschrieben wird? Mal sehen.

Selbst liebe ich gerne und liebe es zugleich geliebt zu werden. Wo es anders wirkt ist‘s mir ebenfalls recht.
… Allerdings liebte ich einst eine die mich zwar sah aber nicht wahrnahm, die zwar auch ein paar Worte in meine Richtung sprach und dennoch dabei nicht mit mir redete.

Da war ich allerdings etwa acht Jahre jung und ich meine mich zu erinnern wie qualvoll dies für mich war.

Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte um ihren Blick erhaschen zu können und wenn sie schon mal zufällig in meine Richtung schaute war ich wie gelähmt irgendwas zu machen, damit sie mein Interesse erfährt. Es war keine schöne Zeit für mich und es war mir garnicht recht, dass da keine Liebe entstand. Das Meinige empfand ich als schmachtendes Leiden, aber nicht als Liebe und das vielleicht zu ihrem Glück.
 
D

Durga Lal

Guest
… Allerdings liebte ich einst eine die mich zwar sah aber nicht wahrnahm, die zwar auch ein paar Worte in meine Richtung sprach und dennoch dabei nicht mit mir redete.

Da war ich allerdings etwa acht Jahre jung und ich meine mich zu erinnern wie qualvoll dies für mich war.

Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte um ihren Blick erhaschen zu können und wenn sie schon mal zufällig in meine Richtung schaute war ich wie gelähmt irgendwas zu machen, damit sie mein Interesse erfährt. Es war keine schöne Zeit für mich und es war mir garnicht recht, dass da keine Liebe entstand. Das Meinige empfand ich als schmachtendes Leiden, aber nicht als Liebe und das vielleicht zu ihrem Glück.
Jaaaaa - Liebesleid ist immer unschön, egal, wieviel Jahre man zählt..... ?
 

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Ein kleiner Tropfen gelangte einmal ans Herz, der die Seele berührt,
Das ist so wunderschön, dass es bald jedem danach giert.
Man tut was von einem verlangt und erwartet diesen Lohn,
doch oftmals wird es gedankt mit nichtachtendem Hohn.

Liebe wo bist du? Wo bekomm ich dich her?
Dass ein kleiner Tropfen wachse zum tosenden Meer?
Er soll mich tragen duch Strudel und Tiefen,
Über Wellen erheben und niemals sich anderswo ergießen.

Ach Liebe wo bist du, wann wirst du nur mein,
dass endlich beendet, der Sehnsucht Pein?

Ach Kindchen was glaubt du, könnte Liebe sein?
Vielleichtfällt mir dazu eine Antwort noch ein. ;)
 

roterDrache

Member
Genau, Hunde sind tausendmal treuer als jeder Christ dem Jesus, jeder Moslem dem Allah, jeder Gottgläubiger dem Gott und besser als Mann und Frau einender treu sind. Können nun Hunde besser lieben? Ich denke nicht! Sie sind ihrem (Rudel) treu und das bedeutet für sie Überleben. Mein lieber Schwan, was wir so alles in die Liebe rein und aus schieben!
 

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Genau, Hunde sind tausendmal treuer als jeder Christ dem Jesus, jeder Moslem dem Allah, jeder Gottgläubiger dem Gott und besser als Mann und Frau einender treu sind. Können nun Hunde besser lieben? Ich denke nicht! Sie sind ihrem (Rudel) treu und das bedeutet für sie Überleben. Mein lieber Schwan, was wir so alles in die Liebe rein und aus schieben!
Sind nicht Hunde eher ergeben? Dann wenn sie einen Menschen als Rudelführer anerkennen?
Ich schätze ja, mit Liebe hat das nichts zu tun.

Ich weiß somit nicht wie man darauf kommt die Symbiose zwischen Tier und Mensch in Zusammenhang zu Liebe und Partnerschaft zwischen Menschen zu sehen.

Zum Anderen meinen Menschen Tiere zu lieben, indem sie sie in Käfige sperren?
 
D

Durga Lal

Guest
Genau, Hunde sind tausendmal treuer als jeder Christ dem Jesus, jeder Moslem dem Allah, jeder Gottgläubiger dem Gott und besser als Mann und Frau einender treu sind. Können nun Hunde besser lieben? Ich denke nicht! Sie sind ihrem (Rudel) treu und das bedeutet für sie Überleben. Mein lieber Schwan, was wir so alles in die Liebe rein und aus schieben!
Es gibt doch unterschiedliche Arten zu lieben. Ein Kleinkind liebt anders als ein alter Mensch, jede Persönlichkeit liebt auf die ihr eigene Weise.
Ob Hunde oder Katzen lieben können hängt m. E. durchaus von der Interpretation (was Liebe für ihn ist) dessen ab, der die Beziehung zum Tier hat.
Krähen können sehr treu und liebevoll sein - in meinen Augen :)
Es wohnt ja auch in jedem Tier eine andere Seele - so, wie auch in jedem Menschen. Und wenn Seelenverwandte sich finden, ist das Liebe - egal, zwischen welchen Spezies......
 
Oben