Neu- und Wiederaufbau von Synagogen

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Mellnau

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Wiederaufbau der Synagoge in Hamburg

Der SPD-Politiker sagte dem „Spiegel“, das wäre „ein starkes Zeichen für das jüdische Leben in Hamburg“. Zunächst solle es eine Machbarkeitsstudie zur Gestaltung der Synagoge und ihrer Nutzung als künftiges jüdisches Zentrum geben. Dafür stellte Tschentscher auch finanzielle Unterstützung in Aussicht.

Das im neoromanischen Stil errichtete Gotteshaus im Stadtteil Rotherbaum galt als Wahrzeichen des einst reichen jüdischen Lebens in Hamburg und war die größte Synagoge Norddeutschlands mit Platz für 1.200 Menschen. Im Zuge der Pogrome des 9. November 1938 wurde es von NS-Schergen verwüstet und schwer beschädigt. 1939 ließ die Stadt die Synagoge abreißen, die Kosten musste die Gemeinde tragen und das Grundstück unter Wert verkaufen. Heute erinnert ein Boden-Mosaik, das die Umrisse des früheren Baus zeigt, an das einstige Gotteshaus.

Ich wünsche diesem Projekt viel Glück!
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Alles braucht seine Zeit und hat dessen Einschränkungen. Eröffnungen und auch Wiederaufbauten von Synagogen werden teils begrüßt und teils komplett abgelehnt. Solange es ohne Gewalt und komplettes Ablehnen voran geht, ist doch schon viel an Bewegung. ;)
 
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