Naturgeister, wie ich sie erlebe

Ingwio

Hexer
Ich mache es nun doch. Ich erlebe mich quasi als männliche Hexe und liebe es in der Natur zu sein, dem Geist der Natur zu begegnen. Aus bestimmten Gründen hatte ich keinen Lehrer, wollte auch irgendwie keinen und vielleicht daher wurde ich auf bodhi aufmerksam. Er schrieb oft kein Lehrer oder Meister zu sein und vertrat, dass wir alle Lernende sind. Aber stop, nicht abschweifen. Bodhi ist nicht mein Thema, sondern eher meine eigene Wahrnehmung.

Hier mal wörtlich bei Sylvani verweilend.

Für Meteorologen ist Wind etwas rein physikalisches. Für mich ist schon seit Kindheit der Wind etwas mehr. Jugendlich war ich mir sicher im Wind immaterielles feinstoffliches zu erleben, also einen seelenlosen Geist zu sehen. Damals geriet ich ins Grübeln und fand Ideen zum übersinnlichen und jenseitigen und wollte mehr und genaueres herausbekommen, bis es mich ermüdete, schwächte und ich nicht wirklich mehr als zuvor wusste. Fast wäre ich beruflicher Hexer geworden und hätte mich bestimmten Vorstellungen zum Hexersein selbst einordnen müssen um für andere verständlicher zu werden. Ne, so ausführlich will ich es garnicht machen. 😂

Also zurück. Als Kind und Heute noch sehe ich im Wind richtige seelenlose Wesen. Sie sehen weit entfernt irgendwie menschlich aus, fliegen allerdings und gebrauchen ihre Beine zum Lenken, aber nie zum Laufen. Also ich sehe sie wirklich offenen Auges! Allerdings wurde mir klar, das die körperähnliche Sichtung mit mir selbst zu tun hat und ich machte dennoch jahrelang meinen eigenen Fehler es als beseelte Windpersönlichkeit zu verstehen, deutete und legte diese aus, als wenn es etwas menschliches war und mir etwas lehren wollte. Heute sehe ich’s immer noch so menschenähnlich, aber ich schaue nun mehr auf die seelenfreien Bewegungen, dem Kommen und Gehen zu. Erst damit führt es mich in Richtungen die weiter und größer sind, als meine eigene beseelte Person ist. So erlebe ich persönliche Bescheidenheit und es lockert mich im alles und im wichtigsten Verstehen zu wollen. Ich darf oft ein wenig Wind, mitten in mir, mit dem Geist des Windes sein. Das reicht mir zumeist.

Und sorry, oft hänsele ich spirituelle Erklärer, auch Sucher und vor allem sich selbst zeigende große Meister.
Auch der Geist im Wind stupst mich nicht selten in Richtung Abgrund und mein nicht Nachgeben lässt mich über mich selbst sehr lachen.

Quasi, ich erlebe es wie ich‘s erleben will und bin mir nur sicher, das nichts und auch ich selbst nicht so bleibe wie ich momentan bin. ;)



Das war’s erst mal.
 

Apfelkern

Member
Welch schöner und lehrreicher Bericht! Das gefällt mir sehr gut.

Ich habe noch nie ein Windwesen gesehen. Weder offenen Auges noch in Trance. Gefühlt, ja. Aber offenen Auges gesehen habe ich bloss Bilder von einer speziellen Feder und Symbole und immer wieder ein Licht, das wie ein Gemisch von Leuchtfarben ist.

ABER.... ... wenn ich jetzt erst mal ganz leise bin, und bloss nicht zuviel quassel... dann kommt ja vielleicht noch der eine oder andere ausführliche Abschweifer dazu? ...


. 🤗 🤭 😉
 

Ingwio

Hexer
Der Schweif der Natur in mir und die Welle die ich um mein Sein mache. 😁 Vielleicht werden es mal wieder ausführlichere Wogen. Mal sehen.

Z.B. grüßen Trolle weder freundlich noch unfreundlich, sondern wir empfinden es jeweils verschieden, was wir mit ihnen erleben.

Servus
 

Apfelkern

Member
Der Schweif der Natur in mir und die Welle die ich um mein Sein mache. 😁 Vielleicht werden es mal wieder ausführlichere Wogen. Mal sehen.

Z.B. grüßen Trolle weder freundlich, noch unfreundlich, sondern wir empfinden es jeweils verschieden, was wir mit ihnen erleben.

Servus
Mir ist es mehr als unangenehm, wenn ich allein über Erfahrungen spreche, während andere sich diesbezüglich in Schweigen hüllen.

Ein paar Wellen und Wogen in Form von Berichten aus der Praxis sind mir also durchaus Balsam für den Geist. 😊
 

Ingwio

Hexer
Dann lasse ich mich mal zu Trollen aus, also zumindest wie ich sie erlebe. Wenn ich mich in der Natur verliere dann achte ich weniger bewusst auf meine Gefühle die die Natur aufzulösen scheinen und auch nicht speziell darauf was meine Sinne klar wahrnehmen wollen, sondern lass innere Bilder zu, die sich über äußere Erscheinungen zu legen scheinen. Da wird halt aus großen Felsen, die mit Moos und Bäumen bewachsen sind Trolle. Haare sind die Bäume und das Moos, wobei ich diese dann nicht mehr als Moos und Bäume wahrnehme.

Um so mehr ich mich verlieren kann um so wahrscheinlicher wird es jedesmal das der Troll aufsteht und irgendetwas macht. Dramatisch wird es für mich wenn er mich bemerkt, denn er ist unmenschlich, seelenlos und kann mich um meinen Verstand bringen. Nur wenn ich seinen Namen kenne und ihn damit anspreche lösen sich solche Gefahren für mich auf. Wenn ich ihn heimlich beobachten kann lerne ich von der Natur des Troll‘s.
 
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