Wahrnehmen...?

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Wer ist "ich", das etwas von mir will?
Wer ist "ich", das entscheiden soll?

Aber ich weiss genau, was Du meinst!
Meine Empfehlung (falls ich darf!) wäre:
Ja natürlich darfst du empfehlen, doch es geht nicht um mich, sondern um meine Beobachtungen und deren Auswirkungen unter den Menschen allgemein. ;)

Wolle gar nichts von Dir. Lass Dich einfach nur zu.
Sei! Das genügt für ein ganzes, langes Leben.
Was könnte passieren, wenn Mensch sich treiben lässt?
Wenn er nicht wollte pünktlich zur Arbeit erscheinen, gewissenhaft seine anstehenden Aufgaben erfüllen? Was würde werden?
Wenn Mensch nicht wollte, dass es ihm gut geht, würde er sicher nicht an sich selbst arbeiten und an seinen auch selbst gestellten Aufgaben wachsen.
Dann kommt es eher so dass er von anderen will, oder erwarte, dass diese doch dafür zu sorgen haben dass es ihm gut gehe.
Dies entsprich aber dem verletzten Kind welches alle und jeden dafür verantwortlich machen mag, wenn dem nicht so ist.

Und es gibt Menschen die lassen sich zu, in ihrem Hass, ihrem Neid und vieles mehr.
Sie können anscheint nur dies:
Ich kann anderen nur entgegenbringen, was ich selber in mir trage.
Was braucht die Welt? Was brauchen die Menschen, die (ich rede jetzt aus meiner Sicht, die subjektiv ist) arm sind an Seelentiefe und Geist, die bedürftig sind (weshalb sie Gewalt ausüben), die wie unreife Kinder sind, die sich um ihr Spielzeug zanken, liebebedürftig - nun, eben wie Kinder, die unglücklich sind?
Nun ich habe lernen dürfen, dass nicht jeder Mensch Seelentiefe hat, nicht dass sies nicht wollten, sondern einfach dass sie so sind wie sie sind und würde man sie dazu bringen wollen, käme das einemVerbiegen gleich.

Sie brauchen Liebe, Frieden, sie brauchen Persönlichkeiten, die das in ihnen wahrnehmen, das das Schönste und Beste, das Tiefste und Höchste ist - damit es geweckt wird im Anderen.
Auch hier kann nur geweckt werden was vorhanden, von einem Kastanienbaum kannst du keine Eichelfrüchte ernten. Beide haben Berechtigung zu sein wie sie sind. Somit ist das wichtig:
Es kann nur zum Leuchten gebracht werden, was ich im Anderen sehen. Das bedeutet: mein Blick auf den anderen ist durchaus mitentscheidend,
Und nun komm ich wieder auf mein Thema zurück, wie klar wird ein Kastanienbaum von einer Eiche unterschieden?
Wen ich selbst Eiche bin und aus irgendwelchen Gründen eine Kastanie als Eiche sehen will, was dann?
...ob Güte den Weg in die Welt findet oder Rechthaberei oder anderes.
Da kann sogar als Güte gesehen werden, wenn ich diese Kastanie doch als Eiche sehe, weil ich eine bin und ihr dazu verhelfen mag dass sie das erkennen möge was ich in ihr sehe.
Nur kann ich im Anderen nur das erkennen, wozu ich in mir selber auch Zugang habe.
Und oftmals ist dies eine Täuschung....weil dies was aus uns selbst bekannt auf andere übertragen wird, somit ein Bild kreiert dem das „Objekt" nicht entspricht und oft mehr dem was man sehen möchte.

Was macht das mit den Menschen?
Wer sich selbt noch nicht kennt, sich noch entdecken muss, läuft Gefahr daran zu glauben dass er als Kastanienbaum Eicheln entwickeln muss, und wenn dann doch Kastanien sich zeigen sein ganzes Leben in einem Desaster endet.

Also inwieweit darf der Mensch glauben, oder sich sicher sein, dass dies was er in anderen zu erkennen meint oder wahrnimmt, dem auch entspricht und keine Täuschung ist, was da wahrgenommen und wohin dieser sich enfalten mag?

LG
 
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